Newsticker

25.06.07
Externe News
Wasserzinsen sollen angepasst werden
Gemäss Äusserungen des Bündner Regierungsrates Stefan Engler beabsichtigt die Konferenz der Gebirgskantone noch dieses Jahr ihre Forderung nach einer Erhöhung der Wasserzinsen vorlegen. Da die Wasserzinsen seit ihrer letzten Erhöhung vor zehn Jahren nicht mehr angepasst worden seien, sei diese Forderung durchaus angebracht. Obwohl man sich über den Umfang der geforderten Erhöhung noch uneins ist, ist klar, dass die Anpassung mindestens die Teuerung der vergangenen zehn Jahre ausgleichen soll. Weil sich überdies der Wert von Speicherkraftwerk-Strom in den letzten Jahren markant erhöht hat, wollen die Gebirgskantone vom Bund zusätzlich die Einführung eines so genannten Speicherzuschlags verlangen. Nicht rütteln wollen sie laut Engler dagegen am vor zehn Jahren eingeführten Landschaftsfranken. Ein Franken der bisher letzten Wasserzinserhöhung wird für Umweltschutzzwecke verwendet. Mehr…
Quelle: Die Südostschweiz am Sonntag vom 24. Juni 2007
25.06.07
Externe News
Gewässerschutz in Slowenien mit Unterstützung aus Bayern
In der slowenischen Hauptstadt wurde kürzlich ein “Memorandum of Understanding” gemäss der europäischen Wasserrahmenrichtlinie zwischen dem slowenischen und dem bayerischen Umweltsekretär unterzeichnet. Innerhalb eines Twinning-Projektes, welches den neuen EU-Beitrittsstaaten helfen soll, den allgemeinen Standard in der Europäischen Union zu verwirklichen, sollen Sloweniens Gewässer auf europäische Umweltstandarts gebracht werden. Die Wasserrahmenrichtlinie der europäischen Union vereinheitlicht den rechtlichen Rahmen für die Wasserpolitik innerhalb der EU und bezweckt, die Wasserpolitik stärker auf eine nachhaltige und umweltverträgliche Wassernutzung auszurichten. Die bayerisch-slowenische Umweltpartnerschaft geht aber noch weiter. Neben dem neuen Twinning-Projekt soll künftig auch die erfolgreiche Kooperation der Nationalparke weitergeführt werden. Mehr…
Quelle: alpMedia Newsletter 12/07
22.06.07
Externe News
Grosse Schäden nach Unwetter
Eine heftige Gewitterfront mit Hagel und Winden in Orkanstärke hat am Donnerstag in der Schweiz Millionenschäden angerichtet. Keller und Strassen wurden überflutet, Zugstrecken und Autobahnen waren unterbrochen. Besonders stark betroffen waren die Kantone Schwyz und Bern sowie die Romandie. In Unteriberg SZ wurde die Trinkwasserversorgung beeinträchtigt und die Bevölkerung wurde aufgefordert, das verschmutzte Trinkwasser vor Gebrauch abzukochen. Mehr…
Quelle: Tages-Anzeiger vom 22. Juni 2007
22.06.07
Externe News
Churer Gemeinderat attackiert IBC-Chefs
Der Start in die Selbständigkeit ist dem Verwaltungsrat der IBC Energie Wasser Chur nicht geglückt. Statt des budgetierten Überschusses von 11,4 Millionen Franken verbuchte das Unternehmen für das Jahr 2006 nur einen Gewinn von 6,6 Millionen Franken. Als die IBC Energie Wasser Chur noch eine Dienststelle der Stadt Chur waren, belief sich der Gewinn jeweils auf über zehn Millionen Franken. Angesichts dieser deutlich verschlechterten Situation wurden der Verwaltungsrat der IBC von zahlreichen Gemeinderäten kritisiert. Mehr…
Quelle: Die Südostschweiz vom 22. Juni 2007
21.06.07
Externe News
Ja zur Linthsanierung
Gestern haben die Regierungen der Kantone Glarus und St. Gallen entschieden, dass der Linth- und der Escherkanal saniert werden können. Dass das Linthwerk umfassend saniert werden muss, ist seit längerem klar. Wie, daran scheiden sich die Geister. Zwar bezog man von Anfang an Umweltschützer und Landwirte in die Planung ein, trotzdem wurden rund 140 Einsprachen gegen das Projekt erhoben. Auf rund die Hälfte der Einsprachen ist man eingegangen, die restlichen haben die Kantonsregierungen von Glarus und St. Gallen abgewiesen. Aufgrund dieser noch bestehenden Uneinigkeiten ist es wahrscheinlich, dass die von den Regierungen bewilligte Sanierung das Verwaltungsgericht und sogar das Bundesgericht beschäftigen wird. Damit könnte sich der Baubeginn um mehrere Jahre verzögern. Mehr…
Quelle: Tages-Anzeiger vom 21. Juni 2007
21.06.07
Externe News
Überschwemmungen in Bern und Schwyz
Heftige Gewitter haben am Abend in den Kantonen Bern und Schwyz zahlreiche Keller, Häuser und Geschäftsbetriebe überschwemmt. In Gross bei Einsiedeln wurde ein ganzes Haus weggespült. Im Kanton Schwyz wurde eine Person verletzt. Mehr…
Quelle: Neue Zürcher Zeitung vom 21. Juni 2007
21.06.07
Externe News
Brändli möchte Wasserkraft fördern
Der Bündner Ständerat Christoffel Brändli hat gestern in Bern eine Interpellation betreffend Optimierung der Wasserkraftnutzung eingereicht. Der SVP-Politiker fordert darin vom Bundesrat ein Bekenntnis zur Bedeutung von verbesserten Rahmenbedingungen für die Nutzung von Wasserkraft. Mehr…
Quelle: Die Südostschweiz vom 21.06.2007
21.06.07
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Projekt Gottéron-Village gescheitert
Das Grossprojekt Gottéron-Village in Villars-sur-Glâne FR ist gescheitert. Der Oberamtmann des Saanebezirks hat die Baubewilligung für das Einkaufszentrum mit nationalem Wassersportzentrum nicht weiter verlängert. Mehr…
Quelle: www.espace.ch
20.06.07
Externe News
Wetterfrösche sollen schneller warnen
Seit 1999 der Sturm Lothar in der Schweiz grosse Schäden verursachte, fordern Politiker schnellere und bessere Unwetterwarnungen. Dass Handlungsbedarf besteht, hatte auch die mangelhafte Warnung der Bevölkerung bei den Unwettern 2005 gezeigt. Darum will die Landesregierung spätestens ab 2009 sichergestellt haben, dass zeitgerechter und örtlich spezifischer sowie räumlich-zeitlich präziser gewarnt wird. Dafür soll Meteo Schweiz das Projekt “Nowcasting gefährlicher Wettersituationen” umsetzen müssen. Nowcasting bedeutet, dass Wetterdienste im Zeitraum von 0 bis 6 Stunden so genannte Ultrakurzfristberichte liefern, um ergänzend zu den täglichen Prognosen sehr kurzfristig vor drohenden Unwetterereignissen zu warnen. Mehr…
Quelle: Tages-Anzeiger vom 20. Juni 2007
20.06.07
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Zürcher Tunnelprojekt: SBB müssen unterirdischen See leeren
Die SBB sehen sich in Zürich beim Projekt einer zweiten Durchmesserlinie von Altstetten nach Oerlikon mit einem speziellen Problem konfrontiert. Wenige Zentimeter über dem geplanten Weinbergtunnel lagern 500 000 Kubikmeter Wasser in einem unterirdischen Grundwassersee. Damit der Tunnel bei den Bohrarbeiten nicht einbricht, wollen die SBB rund 75 Prozent des Wassers mittels 12 Pumpen über eine provisorische Leitung in die Limmat abführen. Die SBB rechnen mit zusätzlichen Kosten in der Höhe von etwa 5 Mio. Franken. Mehr…
Quelle: Tages-Anzeiger vom 20. Juni 2007
20.06.07
Externe News
Vals und Zumthor wagen nächsten Schritt
Im vergangenen Geschäftsjahr hat das Hotel “Therme Vals” erstmals die Marke von 16 Mio. Franken Umsatz überschritten. Nun reifen die Pläne für den nächsten Ausbauschritt. Ein Hotel mit 40 Zimmern; wie schon die Therme von Architekt Peter Zumthor. Mit einer Investitionssumme in der Grössenordnung von 30 Mio. Franken bewegt sich der Neubau in ähnlichen Dimensionen wie vor zehn Jahren der Bau der Therme mit 26 Mio. Franken. Mehr…
Quelle: Bündner Tagblatt vom 20. Juni 2007
20.06.07
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Glarner Regierungsrat will komplett neues Glarner Wasserrecht
Gemäss einem Vorschlag des Glarner Regierungsrates soll künftig der Kanton Sernf und Linth unterhalten und die Wasserzinsen bekommen. Die Gemeinden werden daran beteiligt, müssen aber – mit Kantonsbeiträgen – die übrigen Gewässer unterhalten. Mehr…
Quelle: www.suedostschweiz.ch
20.06.07
Externe News
Mehr Bundesgelder für Unwetterschäden
Der Bund soll die von den Unwettern im Sommer 2005 am stärksten betroffenen Kantone Uri, Obwalden und Nidwalden mehr unterstützen. Der Nationalrat hat gestern eine Motion des Ständerates überwiesen. Das Begehren verpflichtet den Bundesrat dazu, konkrete Zahlen nennt die Motion indessen nicht. Mehr…
Quelle: Bündner Tagblatt vom 20. Juni 2007
20.06.07
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Lungern: Neues Kraftwerk frühestens 2010
Die Lungerer Kleinkraftwerke AG mit den Werken Mülibach und Schild prüft neue Möglichkeiten, Wasser für die Produktion einzuspeisen, sagte Verwaltungsratspräsident Josef Ming an der Generalversammlung. Seit einem Jahr werden für ein allfälliges neues Kraftwerk Käppelisee bei den Zuflüssen Stollenbach und Bielenbach Wassermessungen durchgeführt. Mit der Realisierung könnten drei Ziele erreicht werden: Erstens könnte Energie produziert werden, zweitens könnten Überschwemmungen des Landwirtschaftsgebietes verhindert und drittens die Forellenfischerei angesiedelt werden. Wie Josef Ming ausführte, werden noch während mindestens einem Jahr Wassermessungen fortgesetzt. Ein Baubeschluss könnte frühestens in zwei Jahren erfolgen, die Produktion nicht vor 2010 aufgenommen werden. Mehr…
Quelle: Neue Obwaldner Zeitung vom 20. Juni 2007
19.06.07
Externe News
Wasserkraft-Ausbau als Mass der energiepolitischen Dinge
20 Punkte umfasst das energiepolitische Manifest, das die drei Dachorganisationen der Bündner Wirtschaft vorlegen. Der Wasserkraft kommt gemäss den Verfassern des Dokuments bei der Erreichung von Versorgungssicherheit, Wertschöpfung und Umweltschutz eine zentrale Bedeutung zu. Der Bericht fordert, den Aus- und Neubau von Speicherkraftwerken als vorrangiges Ziel der Energiepolitik zu definieren. Allgemein soll die Erstellung oder der Ausbau grösserer Wasserkraftwerke vorangetrieben werden und kleinere Kraftwerke sollen von unverhältnismässigen Beschränkungen entlastet werden. Zum Ausbau der Wasserkraftnutzung soll auch der Gesetzgeber mit der Vereinfachung von Bewilligungsverfahren auf nationaler und kantonaler Ebene beitragen. Mehr…
Quelle: Die Südostschweiz am Sonntag vom 17. Juni 2007
19.06.07
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16,7 Millionen für Wintersport
Auf dem Stoos werden 16,7 Mio. Franken für eine neue Bahn sowie die Infrastruktur aufgewendet. Die Gesamtinvestitionen für die Sechser-Sesselbahn machen 12 Mio. Franken aus. Weitere 4,7 Mio. Franken kommen für die künstlichen Beschneiung des Skigebiets inklusive Speichersee dazu. Durch den Ausbau und die neuen Pistenvarianten kann am Klingenstock die Wintersportfläche von 40 auf 75 ha vergrössert werden. Mehr…
Quelle: Bote der Urschweiz vom 19. Juni 2007
19.06.07
Externe News
Alpenbad Adelboden nimmt Formen an
Am Montag wurden erstmals dreidimensionale Bilder des Projekts Alpenbad Adelboden gezeigt. Das Interesse an der Infoveranstaltung war gross, die Stimmbürger haben Ende Monat Gelegenheit, zum Projekt Stellung zu nehmen. Mehr…
Quelle: Berner Oberländer vom 19. Juni 2007
18.06.07
Externe News
Aus für Sarner Wuhrgenossenschaften
Die Tage der Sarner Wuhrgenossenschaften sind gezählt. Die Gemeinde wird ihre bisherigen Aufgaben im Wasserbau übernehmen. Die Stimmberechtigten der Einwohnergemeinde Sarnen haben am Wochenende der Übernahme der bisherigen Aufgaben der Wuhrgenossenschaften durch die Gemeinde und der damit verbundenen Erhöhung des Steuersatzes um 0,1 Einheiten zugestimmt. Mehr…
Quelle: Neue Obwaldner Zeitung vom 18. Juni 2007
18.06.07
Externe News
ZKB verzichtet auf Finanzierung des Ilisu-Staudamms
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) wird sich nun doch nicht an der Finanzierung des Ilisu-Staudamms in der Türkei beteiligen. Der Beschluss sei vom Präsidium des Bankrats gefällt worden, sagte ZKB-Sprecher Urs Ackermann heute zu einem Bericht der ŤSonntags-Zeitungť. Die Erklärung von Bern (EvB) freut sich, dass die ZKB ihren bereits gesprochenen Kredit zurückgezogen hat. Denn der geplante Staudamm in Südost-Anatolien sei “in keinster Weise mit dem gesetzlichen Nachhaltigkeitsauftrag der ZKB vereinbar”, schreibt die EvB. Nach dem ZKB-Ausstieg verstärkt die internationale NGO-Koalition nun den Druck auf die übrigen beteiligten Kreditinstitute (Bank Austria, Société Génerale sowie türkische Banken) und fordern sie auf, dem Beispiel der ZKB zu folgen. Mehr…
Quelle: www.naturschutznetz.ch
18.06.07
Externe News
Gefährliche Defizite in Chinas Wasserhaushalt
Unter allen ökologischen Herausforderungen, mit denen China konfrontiert ist, besitzt die Verschmutzung und Verschwendung von Wasser die höchste Dringlichkeit. Es drohen der Wirtschaft der Volksrepublik China schwerwiegende Schäden. Verschiedenste Meldungen aus den chinesischen Medien liefern Indizien dafür, dass sich bei der Wasserversorgung schon bald eine Zuspitzung der seit einiger Zeit drohenden Krise einstellen könnte. Derzeit gibt es Millionen von Haushalten, die unter Wasserknappheit leiden. Kritisch ist die Situation vor allem in den nördlichen und nordöstlichen Provinzen, wo rund 44 Prozent von Chinas Bevölkerung leben und wo sich rund 58 Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche befinden. Zugleich verfügen Sie aber nur über 14 Prozent der Wasservorkommen des gesamten Landes. Zudem verdampfen schätzungsweise 60 bis 80 Prozent des an der Oberfläche in Kanälen und Bewässerungssystemen transportierten Wassers. Experten wollen den Problemen mit der Verbesserung von Transport- und Bewässerungssystemen, mit künstlichem Regen, der Entsalzung von Meerwasser und mit gigantischen Pipelines vom regenreichen Süden in den durstigen Norden begegnen. Mehr…
Quelle: Neue Zürcher Zeitung vom 18. Juni 2007
18.06.07
Externe News
Ja zur Lawinenverbauung Mossenegg in Wengen
Der Verpflichtungskredit von 5,58 Mio. Franken für die dritte Lawinenverbauung am Männlichen wurde vom Wengener Stimmvolk deutlich gutgeheissen. Das Lawinenschutzprojekt Mossenegg soll insbesondere ermöglichen, dass sich in Wengen keine bewohnten Häuser mehr in roten Gefahrengebiet der Lawinengefahrenkarte befinden. Mehr…
Quelle: Berner Oberländer vom 18. Juni 2007
15.06.07
Externe News
AKW-Kühlwasser verändert Seeökosystem
Eine Studie des Leibniz-Instituts in Berlin zeigt am Beispiel des Stechlinsees auf, dass die Erwärmung eines Gewässers sich massiv auf das Ökosystem auswirken kann. Insgesamt 300 Mio. Liter Kühlwasser flossen gut 25 Jahre lang aus dem heute still gelegten Kernkraftwerk Rheinsberg in Brandenburg in den See. Das Kühlwasser was 10 Grad Celsius wärmer als das Seewasser und heizte dieses stellenweise um bis zu 10 Grad auf. Als Folge davon stieg die Stoffumsatzrate der Mikroorganismen und Algen an und das Laichverhalten, die Reproduktion und das Wachstum der Fischpopulation veränderten sich stark.
Quelle: Tages-Anzeiger vom 15. Juni 2007
15.06.07
Externe News
SKIDATA und Ticketcorner: auf zu neuen Welten im Ski-Ticketing
Laut Skidata und Ticketcorner können Skifahrer und Bergwanderer ihre Tickets künftig zu Hause erstehen. Bereits im kommenden Winter können die Skifahrer ihre Tageskarten für ein noch nicht bekannt gegebenes Skigebiet im Rahmen eines Pilotprojekts zu Hause herunterladen. Möglich machen dies neue Technologien wie die Radio Frequency Identification (RFID), welche unter anderem bei der Postcard Ticket eingesetzt wird. Vorteile verspricht man sich auch für die Bergbahnen, welche neue Vertriebskanäle erschliessen können und die Preise in der frequenzschwachen Sommersaison flexibler gestalten können. Die Projektpartner Skidata und Ticketcorner streben im Skiticketing, dessen Marktvolumen auf über 2 Mia. Franken geschätz wird, in den nächsten drei Jahren flächendeckende Präsenz in den Berggebieten der Schweiz und Österreichs an. Mehr…
Quelle: www.skidata.com
15.06.07
Externe News
Glarner Mineralwasser in Unterengstringen?
Der Unterengstringer Gemeindepräsident hält es für denkbar, dass die Schinzenquelle beim Kloster Fahr in Unterengstringen von Glarner Wasser gespiesen wird. Die vor 25 Jahren entdeckte Quelle, liefert regelmässig mindestens 600 Liter Wasser pro Minute. Das Wasser, das in Notfällen als Löschwasser dienen soll, fliesst seit dem 19. Jahrhundert ungenutzt in die Limmat. Im Zusammenhang mit der Notversorgung vorgenommene Analysen ergeben, dass das Quellwasser eine andere Zusammensetzung hat als die beiden Grundwasserströme Limmattal und Weiningerfeld, in seinem Härtegrad jedoch Wasser aus dem Glarnerland ähnich sei. Das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft erachtet jedoch die These vom Glarner Mineralwasser, welches sich unter dem Zürichsee und unter den Grundwasserströmen einen Weg ins Limmattal suche, als ausgeschlossen.
Quelle: Neue Zürcher Zeitung vom 15. Juni 2007
15.06.07
Externe News
Roche steuert bis zu 4,2 Mio. Euro an Deponiesanierung bei
An die Sanierung einer mit Chemiemüll belasteteten alten Kehrichtdeponie im deutschen Grenzach-Wyhlen bei Basel steuert der Basler Pharmakonzern Roche bis zu 4,2 Mio. Euro bei. Die Gesamtkosten sind auf 4,8 Mio. Euro budgetiert. Hinter dem finanziellen Engagement von Roche bei der Sanierung steht die Sorge um das Trinkwasser und die “gutnachbarschaftlichen Beziehungen”. Der Pharmakonzern hat in Grenzach eine Niederlassung und wurde von den Behörden um eine Beteiligung gebeten. Zwischen den Substanzen, die heute eine Sanierung nötig machen und dem von Roche einst eingebrachten Material ist jedoch gemäss Communiqué “kein konkreter Zusammenhang” nachweisbar. Mehr…
Quelle: Tages-Anzeiger vom 15. Juni 2007
14.06.07
Externe News
Mittelalterliches Milchhaus erklärt Cholrütirutsch
Bislang waren sich Experten darüber einig, dass nicht vorauszusehen war, dass am 22. August 2005 innert Sekunden 100 000 Kubikmeter Fels, Geröll und Wald in die Melchaa zwischen St. Niklausen und Melchtal stürzten. Monatelang war die Strasse gesperrt, der Wiederaufbau kostete 4,5 Mio Franken und die Narben werden noch lange sichtbar sein.
Obwaldner Höhlenforscher, welche seit drei Jahren in einem so genannten Milchhuisli auf der Alp Blattisiten die Lufttemperatur messen, sind inzwischen zum Schluss gekommen, dass es Anzeichen für ein bevorstehendes Ereignis gegeben hätte. So war am Tag, an dem sich der Murgang ereignete, im Milchhuisli ein ungewöhnlicher Temperaturanstieg gemessen worden – ein Zeichen dafür, dass die heftigen Dauerniederschläge den Berg stark mit Wasser füllten. Der grosse Wasserdruck führte am 22. August um 18.30 Uhr zum Abbruch der gewaltigen Fels- und Geröllmassen. Mehr…
Quelle: Neue Obwaldner Zeitung vom 14. Juni 2007
14.06.07
Externe News
Hochwasserschutz: Sarner wollen mitreden
Das neue Gesetz zum Hochwasserschutz Sarneraa, welches der Kantonsrat am 31. Mai verabschiedet hat, bestimmt, dass die Gemeinden zur Projektierung anzuhören sind. Das genügt der IG Hochwasserschutz Sarnen jedoch nicht. Sie fordert ein gesetzlich verankertes Mitspracherecht. Um dies zu erwirken, sieht die Interessengemeinschaft die Gründung eines Vereins auf Anfang Juli vor. Zudem soll eine Initiative mit konkreten Schutzzielen lanciert werden. Der Initiativtext sollte an der Gründungsversammlung vorliegen. Mehr…
Quelle: Neue Obwaldner Zeitung vom 13. Juni 2007
14.06.07
Externe News
Gewässerpreis Schweiz 2007 an BL und BS
Der Gewässerpreis 2007 geht an die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt für die Revitalisierung der Birs, das Projekt “BirsVital”. Für die vorbildliche Zusammenarbeit über Kantonsgrenzen hinweg zugunsten von Mensch und Natur erhalten die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt den Gewässerpreis Schweiz 2007. Im Projekt “BirsVital” wurde die Birs zwischen Basel und Birsfelden wieder zu einem naturnahen Gewässer. Davon profitiert die Bevölkerung und die Natur: Wertvoller Lebensraum ist wiederbelebt. Der Gewässerpreis wird alle zwei Jahre vom Schweizerischen Wasserwirtschaftsverband, dem Verein für Ingenieurbiologie VIB, dem Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute VSA und Pro Natura vergeben. Mehr…
Quelle: www.pronatura.ch